Sonntag, 31. August 2008
Donnerstag, 28. August 2008
Die Bemalung

Zum bemalen sind Acrylharz Farben gut geeignet, wie z.B. von Tamiya, die gegebenenfalls noch verdünnt werden müssen. Oder was auch gut haftet sind die Citadel Farben aus dem Gamesworkshop. Am schönsten ist es man arbeitet mit Airbrush, das ergibt eine sehr saubere und glatte Fläche. Ansonsten ist die gute alte Pinseltechnik auch sehr hilfreich, es ist nur wichtig die Farben sehr dünn mehrmals aufzutragen.
Die Grundierung
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Wer seine Figur in Einzelteilen zerlegen kann hat nun einen entscheidenden Vorteil.
Die Teile werden angebohrt und mit Holzstöckchen aufgespießt, die man nun in einen Styroporblock stecken kann. Mit den Holzstöckchen kann man die Teile festhalten und bemalen bzw. ansprühen. Als erstes sollte man aber unbedingt die Teile weiß grundieren, am besten mit dem Tamiya Primer spray. Er schlisst dünne Risse und Macken, macht allerdings auch Unebenheiten sichtbar, die man zuvor nicht bemerkt hat. Man kann versuchen sie mit Schleifpapier oder Spachtelmasse zu entfernen. Danach muss noch mal eine Schicht Grundierung aufgetragen werden.


Die Pose war immer noch nicht optimal. So habe ich ihren Arm noch mal geändert und ihr eine Stange Lauch in die Hand gedrückt. Auch die Beine mussten noch mal dran glauben.
Wichtig ist noch, vor dem Grundieren alle Teile glatt mit Schmirgelpapier zu schleifen. Unebenheiten sehen nachher nicht gerade schön aus.
Mittwoch, 27. August 2008
Um die Haltung der Figur mit ausgehärteten Körperteilen nachträglich zu korrigieren, muss man die entsprechenden Teile etwas anbrechen und den Riss etwas vergrößern, indem man etwas vom Material mit dem Messer abträgt. Wenn man dass Körperteil ausgerichtet hat kann man den entstandenen Spalt mit Modelliermasse wieder Füllen und neu im Ofen aushärten lassen.

Es ist einfacher die Teile vor dem härten im Ofen so genau wie möglich zu modellieren. Ansonsten muss man die ausgehärteten Teile mit einer Feile und Messer nachbearbeiten. Aber bei sehr feinen Details wie Gesicht Haar oder gar die Hände muss man dann doch noch mal ran. Am besten geht das mit einer Minibohrmaschine. Die Einzelteile des Körpers habe ich hier durchgesägt. Das hat mehrere gründe, zum einen kann man die zerlegten Teile besser nachbearbeiten zum anderen erleichtern die Einzelteile das spätere bemalen der Figur. Man muss aber beim zersägen vorsichtig sein, da man die Teile wieder zusammenbauen muss, ohne das man später eine Stoßkante sieht.
Das Modellieren

Zum Modellieren benutze ich Diverse Schnitzwerkzeuge, Gummipinsel und Holzstäbchen. Allerdings ist auf ein Bastelmesser nicht zu verzichten.
Die Modelliermassen

Die Modelliermasse Fimo bekommt man in fast jeden Bastelladen und kostet um die 2 Euro pro Block. Für eine ganze 1/6 Figur sind allerdings etwa fünf Blöcke von Nöten. Fimo ist ziemlich zäh, wenn ihr damit Arbeitet solltet ihr lieber Fimo Soft verwänden. Sculpey hingegen ist ein ähnliches Material, auch von der Verarbeitung her und kostet etwa 15 Euro, allerdings bekommt man dafür ein halbes Kilo und reicht dicke für noch ne weitere Figur aus. Beide Materialien härten erst im Ofen vollständig aus. Die Materialien werden auch mit dem befeuchten nicht mehr weich. Danach ist das weiterverarbeiten nur noch mit Bastelmesser und Schleifpapier möglich.
Das Grundgerüst

Nach der Aushärtung im Ofen kann man die Figur nun wie eine Gliederpuppe in die Gewünschte Pose Biegen. Mann sollte sich dabei an seine gezeichneten Skizzen orientieren.
Das Skelett

Ich beginne immer mit dem Drahtskelett. Mit dem Drahtskelett legt man schon die Größe seiner Skulptur fest. Am einfachsten ist es man sucht sich aus dem Internet eine Anatomische Skizze. Ich benutze 1,5² Kupferdraht, den ich zur Verstärkung verzwirbel und nach dem Vorbild der Anatomischen Skizze verbiege.
Skizze
Samstag, 23. August 2008
Freitag, 22. August 2008
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Das Modellieren von Anime Charakteren
Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem sammeln von Anime und Manga Skulpturen. Irgendwie bin ich darauf gekommen mal zu versuchen die kleinen Figuren auch selber zu modellieren. Ein Grund warum ich die Skulpturen selber mache war wohl auch, das sie recht teuer waren, Bzw. immer noch teuer sind und es gab bei weiten nicht jede Figur, die ich mir wünschte zu kaufen.
Heute muss ich sagen der damalige Gedanke selbst gebaute Skulpturen sind günstiger, stimmt heute gar nicht mehr. Im Gegenteil die Anschaffung von Materialien wie Modelliermasse, Werkzeugen und Farben schlägt doch sehr im Portmonee ein wie eine Bombe. Allerdings ist es auch gerade für Anfänger erstaunlich, das man mit gerade mal 15 Euro Investition und ein Paar Küchenwerkzeugen durchaus herrliche Mininaturen bauen kann.
Mein kleines Hobby sehe ich als eine Art von Entspannung an. Dabei macht das Bauen der Skulpturen mehr spaß, als der Anblick der fertigen Figur selbst.












