Mittwoch, 3. September 2008

Miku Hatsune




Jetzt heißt es nur noch zusammen kleben. Die Base und die Füße bekommen nur noch zwei Bohrungen indem ein Starrer Drahtstift gesteckt wird. So sollte sie gegen umfallen gesichert sein. Zu guter letzt kann man die Hautfarbe und das Gesicht noch verschönern, indem man sie etwas schminkt. Das geht mit zerriebene Kreide oder zermahlenden roten Bundstift, indem man einen Pinsel leicht feucht macht, etwas von der zerriebenen Farbe mit dem Pinsel aufnimmt und ihn vorsichtig über die Wangen streift.

Base

Die Base ist eine Kopie von einer anderen Figur. Mit Silikon wurde die Original Base übergossen. Wenn das Silikon getrocknet ist, kann man die Original Base entfernen und die Form mit schwarzen Epoxydharz ausgießen. Die Silikonform ist schon sehr alt und ich benutze sie für viele Figuren.

Dienstag, 2. September 2008

Sonntag, 31. August 2008

Donnerstag, 28. August 2008

Die Bemalung


Zum bemalen sind Acrylharz Farben gut geeignet, wie z.B. von Tamiya, die gegebenenfalls noch verdünnt werden müssen. Oder was auch gut haftet sind die Citadel Farben aus dem Gamesworkshop. Am schönsten ist es man arbeitet mit Airbrush, das ergibt eine sehr saubere und glatte Fläche. Ansonsten ist die gute alte Pinseltechnik auch sehr hilfreich, es ist nur wichtig die Farben sehr dünn mehrmals aufzutragen.


Beim Airbrush ist es manchmal nötig einige Teile, die nicht farbig werden sollen zu Maskieren. Es gibt extra Maskierklebeband zu kaufen aber ich glaube wenn der Kleber nicht zu stark ist, kann man auch Kreppklebeband aus dem Baumarkt kaufen. Wo man nicht auf das Bemalen von Hand verzichten kann sind Detailreiche Regionen wie das Gesicht. Für die Augen übt man am besten ein Paar mal auf ein Blatt Papier, ehe man sich an das Gesicht ran wagt. Wichtig ist hier Paralel an den Augen zu Arbeiten. Anderen Falls wenn man das erste gut hinbekommen hat, so hat man dann doch Probleme das zweite genauso hinzubekommen.

So zusammen gebaut sieht’s doch schon nicht schlecht aus. Jetzt fehlt es noch an den richtigen Farben.

Die Grundierung
























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Wer seine Figur
in Einzelteilen zerlegen kann hat nun einen entscheidenden Vorteil.
Die Teile werden angebohrt und mit Holzstöckchen aufgespießt, die man nun in einen Styroporblock stecken kann. Mit den Holzstöckchen kann man die Teile festhalten und bemalen bzw. ansprühen. Als erstes sollte man aber unbedingt die Teile weiß grundieren, am besten mit dem Tamiya Primer spray. Er schlisst dünne Risse und Macken, macht allerdings auch Unebenheiten sichtbar, die man zuvor nicht bemerkt hat. Man kann versuchen sie mit Schleifpapier oder Spachtelmasse zu entfernen. Danach muss noch mal eine Schicht Grundierung aufgetragen werden.


Die Pose war immer noch nicht optimal. So habe ich ihren Arm noch mal geändert und ihr eine Stange Lauch in die Hand gedrückt. Auch die Beine mussten noch mal dran glauben.


Wichtig ist noch, vor dem Grundieren alle Teile glatt mit Schmirgelpapier zu schleifen. Unebenheiten sehen nachher nicht gerade schön aus.

Jetzt werden noch die Feinheiten modelliert. Schön zu sehen, da ich graue Modelliermasse benutzt habe.

Mittwoch, 27. August 2008




Um den Rock zu machen habe ich einfach Mikus eh schon zerlegte Hüften genommen und mit Alufolie umwickelt. Der Rock besteht aus einzelnen Fimo Streifen, die einfach zusammen gelegt wurden. Die Alufolie verhindert das zusammenbacken des Rockes an den Hüften.

...Und nun die Arme. (Wirkt noch etwas steif).


Das Schwerste sind sicherlich die Hände. Die feinen Finger sind sehr schwer zu modellieren und brechen manchmal ab. Am besten ihr klickt auf die Bilderklärung.



Hier wurde die Figur schon von der Haltung neu ausgerichtet und dabei habe ich auch schon begonnen die Zöpfe von Miku zu gestalten. Wie hier ist es natürlich eine Gute Idee sich für einige Teile eine Schablone zu erstelle, doch in meinem Fall war die Ausführung alles andere als gut.

Um die Haltung der Figur mit ausgehärteten Körperteilen nachträglich zu korrigieren, muss man die entsprechenden Teile etwas anbrechen und den Riss etwas vergrößern, indem man etwas vom Material mit dem Messer abträgt. Wenn man dass Körperteil ausgerichtet hat kann man den entstandenen Spalt mit Modelliermasse wieder Füllen und neu im Ofen aushärten lassen.


Es ist einfacher die Teile vor dem härten im Ofen so genau wie möglich zu modellieren. Ansonsten muss man die ausgehärteten Teile mit einer Feile und Messer nachbearbeiten. Aber bei sehr feinen Details wie Gesicht Haar oder gar die Hände muss man dann doch noch mal ran. Am besten geht das mit einer Minibohrmaschine. Die Einzelteile des Körpers habe ich hier durchgesägt. Das hat mehrere gründe, zum einen kann man die zerlegten Teile besser nachbearbeiten zum anderen erleichtern die Einzelteile das spätere bemalen der Figur. Man muss aber beim zersägen vorsichtig sein, da man die Teile wieder zusammenbauen muss, ohne das man später eine Stoßkante sieht.
Es ist ziemlich schwierig die Arme und den Kopf an der Figur zu Modellieren, daher Härte ich meistens den Torso mit den Beinen und Modelliere die Arme und den Kopf nachträglich, so das sie später einfach zusammen geklebt werden.

Das Modellieren



Jetzt beginnt der wichtigste Schritt. Beim Modellieren füllt ihr nun die Lücken des Grundgerüstes mit Modelliermasse aus. Danach trägt man weiteres Material auf um schon die ersten Ansätze des Körpers zu gestalten.

Zum Modellieren benutze ich Diverse Schnitzwerkzeuge, Gummipinsel und Holzstäbchen. Allerdings ist auf ein Bastelmesser nicht zu verzichten.

Die Modelliermassen



Die Modelliermasse Fimo bekommt man in fast jeden Bastelladen und kostet um die 2 Euro pro Block. Für eine ganze 1/6 Figur sind allerdings etwa fünf Blöcke von Nöten. Fimo ist ziemlich zäh, wenn ihr damit Arbeitet solltet ihr lieber Fimo Soft verwänden. Sculpey hingegen ist ein ähnliches Material, auch von der Verarbeitung her und kostet etwa 15 Euro, allerdings bekommt man dafür ein halbes Kilo und reicht dicke für noch ne weitere Figur aus. Beide Materialien härten erst im Ofen vollständig aus. Die Materialien werden auch mit dem befeuchten nicht mehr weich. Danach ist das weiterverarbeiten nur noch mit Bastelmesser und Schleifpapier möglich.

Das Grundgerüst



Das Drahtskelett ist ziemlich wabbelig man trägt daher die ersten Schichten Modelliermasse auf, außer an den Gelenken. Als Modelliermasse verwende ich Fimo Soft oder Sculpey, welches im Ofen gehärtet wird. Bei Fimo hat man nicht das Problem von Lufthärtenden Stoffen, die einfach nach der Aushärtung gerne mal zerbröseln.

Nach der Aushärtung im Ofen kann man die Figur nun wie eine Gliederpuppe in die Gewünschte Pose Biegen. Mann sollte sich dabei an seine gezeichneten Skizzen orientieren.

Das Skelett


Ich beginne immer mit dem Drahtskelett. Mit dem Drahtskelett legt man schon die Größe seiner Skulptur fest. Am einfachsten ist es man sucht sich aus dem Internet eine Anatomische Skizze. Ich benutze 1,5² Kupferdraht, den ich zur Verstärkung verzwirbel und nach dem Vorbild der Anatomischen Skizze verbiege.

Skizze

Als erstes sollte man unbedingt eine Skizze für seine Figur Zeichnen, um sich beim modellieren daran orientieren zu können. Bei meiner Miku habe ich es allerdings nicht gemacht, sondern mich nur an den zahlreichen Arts von ihr orientiert. Es ist natürlich besser, eine Skizze so anzufertigen, wie auch die fertige Figur aussehen soll.

Samstag, 23. August 2008

Aktuell versuche ich mich an einer Skulptur von Miku Hatsune, die etwa eine Größe von 1:6, also um die 25cm haben soll.

Dieser Blog beschäftigt sich rund um das Thema Anime und Manga Merchandise, vor allem über die immer beliebter werdenden Anime Statuen.
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Das Modellieren von Anime Charakteren

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem sammeln von Anime und Manga Skulpturen. Irgendwie bin ich darauf gekommen mal zu versuchen die kleinen Figuren auch selber zu modellieren. Ein Grund warum ich die Skulpturen selber mache war wohl auch, das sie recht teuer waren, Bzw. immer noch teuer sind und es gab bei weiten nicht jede Figur, die ich mir wünschte zu kaufen.

Heute muss ich sagen der damalige Gedanke selbst gebaute Skulpturen sind günstiger, stimmt heute gar nicht mehr. Im Gegenteil die Anschaffung von Materialien wie Modelliermasse, Werkzeugen und Farben schlägt doch sehr im Portmonee ein wie eine Bombe. Allerdings ist es auch gerade für Anfänger erstaunlich, das man mit gerade mal 15 Euro Investition und ein Paar Küchenwerkzeugen durchaus herrliche Mininaturen bauen kann.

Mein kleines Hobby sehe ich als eine Art von Entspannung an. Dabei macht das Bauen der Skulpturen mehr spaß, als der Anblick der fertigen Figur selbst.